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Mit einem Sieg gegen Gersthofen gelingt das Meisterstück
Als Erster durfte Trainer de Klerk sein Meister-Shirt anziehen, nachdem die Mannschaft ihm den letzten Sieg der Saison 2011-12 geschenkt hatten. Die Erleichterung war den Damen und dem Trainer des TSV Neuburg anzusehen, als auch das letzte Heimspiel der Saison gegen Gersthofen über die Bühne gegangen war und die roten Meister-Shirts übergestreift werden konnten. Der Applaus der Fans tat den Akteurinnen gut, der Freudentaumel war groß, auch wenn das gesamte Spiel der Tabellenspitzenreiter in der Kreisliga Schwaben etwas mühsam wirkte. Diesen Sieg haben sich die Baskets nicht nur „erspielt“, sondern auch erarbeitet. Auf den Zuschauerrängen hatten jede Menge Fans der Spielerinnen Platz genommen und wollten einen meisterlichen Abschluss der Saison sehen. Doch sowohl Neuburg, als auch Gersthofen starteten verhalten, es dauerte einige Minuten, bis der erste Korb fiel. Neuburgs „Starting Five“ hatten Mühe, sich gegen die körperlich sehr präsenten Gegnerinnen durchzusetzen. Nach dem ersten Viertel stand es 12:12 und auch der zweite Spielabschnitt brachte nicht die erhoffte Wende. Mit nur einem Punkt Vorsprung (23:22) ging Neuburg in die Halbzeit-Pause. Während der fünfzehn Minuten Pause zeigten die Minis der Baskets ihr Können. In einem kurzen Spiel zeigten sie, welchen Spaß sie am Spiel um den orangenen Ball haben und wurde mit Beifall der Zuschauer belohnt. Nach dem Seitenwechsel erwarteten die Damen um Coach de Klerk ihr starkes Viertel, wie in so vielen Spielen zuvor. Doch auch das wollte nicht so recht gelingen, viele Versuche fanden den Weg nicht in den Korb und auch die nachfolgenden Rebounds fanden sich häufig in den Händen der Gegner wieder. Doch im Verlauf der zweiten Hälfte zeigte die Heimmannschaft Moral, ließ sich auch von der hohen Foulbelastung nicht beirren und hielt den zwar knappen Vorsprung jedoch bis zum Schluss durch. So konnte der Kreismeister aus Neuburg es auch gut verschmerzen, als Topscorerin Ingrid Meier kurz vor Ende mit ihrem 5. Foul vom Feld musste. Regina Kirmair hielt mit vier Fouls bis zum Ende des Spiels durch und sicherte mit ihren acht erzielten Punkten den erkämpften Vorsprung. Am Ende punkteten acht der elf Spielerinnen und der Spielstand nach drei Viertel der Spielzeit mit 35:29 und der Endstand von 46:39 zeugte von einer guten Mannschaftsleitung, auf der sich in der kommenden Saison in der Bezirksliga aufbauen lässt. Die schwache Wurfausbeute seitens der Neuburgerinnen wurde durch die konsequente Verteidigung ausgeglichen, denn Coach de Klerk hatte auch für dieses Spiel die magische 10-Punkte-Grenze für zugelassene Punkte des Gegners ausgerufen und konnte mit den 39 Punkten der Gersthofener mehr als zufrieden sein. Bis spät in die Nacht wurde der Aufstieg noch gefeiert und die knallroten Meister-Shirts zur Schau getragen. Für den TSV Neuburg spielten: Julia Brauner (2Punkte), Sandy de Klerk (6), Regina Kirmair (8), Maria Leinfelder (4), Teresa Leinfelder (2), Ingrid Meier (18), Laura Morgott, Lisa Morgott (4), Alina Pfeiffer (2), Sabrina Schmaderer und Annika Weinand Aufstieg perfekt
Als hätten sie den Aufstieg bereits geschafft, so laut jubelten die Basketball-Damen des TSV Neuburg nach ihrem 66:48 Erfolg gegen den TSV Nesselwang in Kempten. Große Erleichterung bei allen Spielerinnen und auch bei Trainer de Klerk war zu spüren, denn auch diesmal hatten die Damen wieder einen „Hänger“ im zweiten Spielabschnitt, der aber zum Glück wieder ausgemerzt werden konnte. Zu diesem Zeitpunkt konnte zwar keine der Spielerinnen und auch nicht Coach de Klerk ahnen, dass von Seiten der DJK Eichstätt Hilfestellung zum Aufstieg geleistet wurde. Ein wichtiger Schritt in Richtung nächsthöhere Liga sollte dieser Sieg gegen Nesselwang sein, ein zweiter der „geplante“ Sieg gegen Verfolger Gersthofen. Denn das Spiel gegen Gersthofen, den unmittelbaren Verfolger auf Platz zwei der Tabelle, haben die Damen vor ihrem geistigen Auge noch vor sich gesehen. Nun können sich die Basketball-Damen bereits vor diesem letzten Heimspiel über den 1. Tabellenplatz in der Kreisliga Schwaben freuen, der zum Aufstieg in die Bezirksliga berechtigt. So leistete die DJK Eichstätt Schützenhilfe, indem sie den Tabellenzweiten und unmittelbaren Verfolger aus Gersthofen mit 48:38 bezwangen. Wie ein Lauffeuer ging diese Nachricht durch die Reihen der Neuburger Baskets und die Freude darüber ist entsprechend groß. Bereits nach diesem vorletzten Spieltag liegt Neuburg uneinholbar auf Platz eins. Im letzten Spiel zu Hause gegen Gersthofen (24. März, 17.30 Uhr in der Mehrfachhalle) können die Damen um Trainer Winslow de Klerk dem Match also entspannt und gelassen entgegen sehen. Trotzdem soll ein Sieg her, dass war in der Rückschau der letzten Wochen der Vorbereitung die klare Devise, um auch den heimischen Fans einen erfreulichen sportlichen Abschluss der Saison zu bieten. Das Spiel gegen Nesselwang sah gleich von Beginn nach einer klaren Angelegenheit aus. Zehn Punkte Führung nach dem ersten Viertel (10:20)gab es auf der Anzeigetafel zu lesen. Souverän vorgetragene Angriffe und auch sichere Abschlüsse gelangen den Neuburger Damen, doch im Laufe des zweiten Viertels galt es wieder sich von einem sicher geglaubten Vorsprung verabschieden zu müssen. Zwei Punkte führte Nesselwang kurz vor der Halbzeit (28:26), erreicht durch aggressive Mannverteidigung, die zu viele Ballverluste auf Neuburger Seite provozierte. Neuburg legte den Schalter aber noch vor der Pause um und erzielte noch vier schnelle Punkte zur 28:30 Führung. Wie in so vielen Spielen zuvor sollte das dritte Viertel das entscheidende sein, plötzlich lief der Ball sicherer durch die Neuburger Reihen und der Ball fand vor allem über Centerin Ingrid Meier in den Nesselwanger Korb. Mit 34 Punkten war sie am Ende beste Werferin der Neuburger Baskets. Verstärkt durch Maria und Teresa Leinfelder, aber ohne Regina Kirmair, die krank zu Hause bleiben musste, konnte Coach de Klerk das schnellere und athletischere Team gegen die Allgäuer Gastgeberinnen aufbieten. Jede Menge Rebounds landeten in Neuburger Händen und daraus machten die „Ladies“ immer wieder erfolgreiche Fastbreaks oder ein kontrolliertes Positionsspiel. Wiederum zweistellig punktete auch diesmal Sandy de Klerk. Die „magische“ Punktzahl von 50 erzielte in diesem Match Julia Brauner, denn aus der Erfahrung zeigte sich, dass die Mannschaft, die zuerst die 50-Punkte-Marke knackt, auch das Spiel gewinnt. Mit einem 38:50 Vorsprung beendeten die Neuburgerinnen das dritte Viertel und legten im letzten Abschnitt noch eine Schippe drauf. Die Nesselwanger Spielerinnen hatten den Neuburger Angriffen nicht mehr viel entgegen zu setzen und mussten sich nach einem 48:66 von den Neuburgerinnen verabschieden, auch noch nicht ahnend, dass sie dem zukünftigen Kreismeister die Hände schüttelten. Für den TSV Neuburg spielten: Julia Brauner (4 Punkte), Sandy De Klerk (10), Leinfelder Maria (6), Leinfelder Teresa (8), Ingrid Meier (34), Laura Morgott (4), Lisa Morgott, Alina Pfeiffer, Sabrina Schmaderer Das letzte Heimspiel der Saison gegen Gersthofen findet am 24. März um 17.30 Uhr in der Mehrfachhalle, Berliner Straße statt. Aufstieg rückt in greifbare Nähe
Basketball- Damen gewinnen gegen das Tabellenschlusslicht aus Ingolstadt Die Vision von einem vermeintlich leichten Spiel und einem weiteren Sieg auf dem Weg in die Bezirksliga gegen den Tabellenletzten der Kreisliga hatte die Damenmannschaft aus Neuburg, als sie gegen den MTV Ingolstadt zum Auswärtsspiel antrat. Von Beginn an zeigten die Damen auch, dass sie zu Recht den 1. Platz der Liga belegen und spielten souverän gegen die sehr junge Mannschaft des MTV. Ein deutliches 6:17 stand nach dem ersten Viertel auch auf der Anzeige zu lesen, doch als wäre die Arbeit damit getan, verfielen die Neuburger Damen in eine gemütlichere Gangart. Zu lässig wurden die Aktionen und im Abschluss schlichen sich zu viele Unkonzentriertheiten ein. So erstaunt es nicht, dass die Ingolstädterinnen ihre Chancen nutzten und vor allem Martina Pastor suchte ihren Weg durch die Neuburger Abwehr. Am Ende erzielte sie 20 Punkte für den MTV. Die TSV Damen fanden auf die Schnelle kein probates Mittel gegen die Gastgeberinnen und wirkten somit etwas ratlos. Bis zur Hälfte des 2. Viertels mussten sie auch ohne ihren Coach de Klerk auskommen, der noch ein U14 Spiel in eigener Halle zu coachen hatte. Als de Klerk die Halle betrat, staunte er nicht schlecht, als es 25:24 für die Damen aus Ingolstadt stand. In einer Auszeit stellte de Klerk allerdings schnell klar, dass er von nun an das gewohnt, starke Spiel seiner Damen sehen wollte. Wie verwandelt und mit den richtigen Anweisungen und Anfeuerungen von der Bank glichen die Baskets das Spiel wieder aus und bis zur Halbzeit gingen die Gäste aus Neuburg mit einem 5-Punkte-Vorsprung (25:30) in die Kabine. Nach dem Seitenwechsel ging es mit der ersten „Fünf“ des Spielbeginns weiter: Sabrina Schmaderer, dann ausgewechselt durch Julia Brauner, brachte den Ball schnell nach vorne, die beiden Flügel Sandy de Klerk und Laura Morgott kamen gegen die Manndeckung der Gastgeberinnen immer besser zum Zug und unter den Körben pflückten Regina Kirmair und Ingrid Meier von nun an manchen Rebound vor der Nase der Gäste weg. Kirmair und Meier hatten den richtigen „Riecher“, an welcher Stelle der Ball vom Ring abprallte, positionierten sich gut und retteten so manchen Neuburger Angriff mit ihren sicheren Würfen am Brett. Neun Punkte ließen die Baskets Neuburg im dritten Viertel nur zu und so stand es nach drei Spielabschnitten 35:50. Doch so richtig aufstecken wollten die Ingolstädterinnen nicht, spielten weiterhin aggressive Mannverteidigung, die auf Neuburger Seite so manchen Ballverlust zur Folge hatte. Erfahrung siegte letztendlich aber doch über die „Jugend“ und der Endstand von 44:56 zeigte, dass die Damen um Coach de Klerk zu Recht nach dem Aufstieg in die Bezirksliga schielen. Die Verfolger Gersthofen und Nesselwang auf Tabellenplatz zwei und drei stehen noch in den nächsten Wochen auf dem Neuburger Spielplan. Nesselwang patzte und verlor zwar am Wochenende gegen DJK Eichstätt und liegt damit auf Platz drei, doch brachten die Allgäuerinnen den Damen aus Neuburg ihre bislang einzige Niederlage bei. Am kommenden Samstag wird sich zeigen, ob Neuburgs Damen die Revanche gelingt, denn sie müssen zum Auswärtsspiel nach Kempten reisen, wo das Spiel gegen Nesselwang stattfinden wird. Verzichten muss de Klerk noch auf Jennifer Karmann, die wegen ihrer Handverletzung nicht spielen wird. Gersthofen ist den Neuburgerinnen mit drei Punkten Abstand auf der Spur und im letzten Heimspiel der Saison am 24.März kommt es dann in Neuburg gegen Gersthofen zum großen Finale um die Meiserschaft in der Kreisliga. Auch für dieses Spiel haben die Baskets Neuburg eine Vision, nämlich die eines Sieges und damit der Berechtigung zum Aufstieg in die nächst höhere Liga. Für den TSV Neuburg spielten: Brauner Julia, De Klerk Sandy (10 Punkte), Kirmair Regina (15), Meier Ingrid (20), Morgott (7), Morgott Laura (4), Schmaderer Sabrina und Annika Weinand Haunstetten entpuppt sich als starker Gegner
In eigener Halle traten die Basketball Damen des TSV Neuburg gegen den TSV Haunstetten an, gewannen zwar mit 59:48, aber hatten ein hartes Stück Arbeit zu leisten, um diesen Sieg zu erlangen. Haunstetten, im Hinspiel noch deutlich mit 35:71 besiegt, zeigte sich nun als ebenbürtiger Gegner. Es dauerte auch in diesem Match, bis die Damen von Trainer de Klerk in Fahrt kamen. Beide Teams begannen verhalten und Neuburgs Damen mussten sich erst auf die Mannverteidigung der Gäste einstellen, ehe die ersten Körbe fielen. Nach dem 1. Viertel stand es zwar 14:9 für Neuburg, doch Haunstetten sorgte mit Neuzugang Élisabeth Chevillet für einige Überraschungen. Die Französin wirbelte durch Neuburgs Abwehr, sicherte sich einige Rebounds, hatte aber vorrangig die Aufgabe Ingrid Meier zu verteidigen. Neuburgs Centerspielerin aber ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, zog viele Fouls und verwandelte bis zum Ende des Spiels 10 ihrer 11 zugesprochenen Freiwürfe. Bis zur Halbzeit (28:22) konnten die Baskets Neuburg ihren erspielten Vorsprung halten, doch so recht wollte der Knoten nicht platzen. Im Abschluss waren die Neuburgerinnen zu fahrig und unkonzentriert, sowohl Korbleger, als auch einfache Nahdistanzwürfe fanden nicht ihren Weg in den Korb. Sehr zum Leidwesen von Trainer de Klerk, der in den Auszeiten seine Damen eindringlich beschwor, den Fokus auf den erfolgreichen Abschluss zu legen, aber weiterhin druckvoll zu verteidigen. Im dritten Spielabschnitt zog sich Aufbauspielerin Julia Brauner eine Fingerverletzung zu, die sie nun zu einer zweiwöchigen Pause zwingt. Nun waren Alina Pfeiffer und Sabrina Schmaderer noch mehr gefordert, zum einen genügend Druck in der Defense zu machen und trotz allem den Ball souverän zu verteilen. Ihnen zur Seite standen die Flügelspielerinnen, die selbstbewusst und mit viel Drive zum Korb agierten. Sandy de Klerk sicherte mit ihren 14 Punkten ebenso den Neuburger Erfolg, wie Jennifer Karmann (6 Punkte) und Lisa Morgott (5 Punkte). Leider verletzte sich auch Jennifer Karmann an der Hand und fällt für ca. vier Wochen aus. Im letzten Viertel konnte Neuburg, obwohl immer in Führung, nicht so recht davonziehen. Doch die Gastgeberinnen wollten den Sieg unbedingt für sich verbuchen und behielten gegen Ende des Spiels ihre Nerven besser im Griff. Haunstettens Chevillet hingegen war kurz vor dem Ende jedoch mit vier Fouls „belastet“ und leistete sich gegen Meier ihr fünftes Foul. Ihr Tritt gegen den Ball nach einem Treffer der Neuburger Centerin brachte ihr ein technisches Foul ein. In den nachfolgenden Angriffen spielte das Team um Coach de Klerk seine Angriffe mit mehr Geduld und Übersicht aus und die von Meier erzielten insgesamt 32 Punkte bescherten den Neuburger Damen ihren elften Sieg, der nach wie vor den ersten Tabellenplatz in der Kreisliga bedeutet. Für den TSV Neuburg spielten: Julia Brauner, Sandy de Klerk (14), Laura Morgott (2), Lisa Morgott (6), Alina Pfeiffer (4), Ingrid Meier (32), Annika Weinand , Jennifer Karmann (5) und Sabrina Schmaderer |


